Jogging

Nach meiner krankheitsbedingten Trainingspause – gut, die Weihnachtsfeiertage und die Ferien haben ihr übriges getan – bin ich seit ein paar Wochen wieder dabei, meine alte Form zurückzugewinnen.

Tatsächlich geht es nach einigen „Schleich-Runden“ schon wieder besser. Praktisch ist, dass ich durch den Umzug in den Süden nun neue Strecken zur Auswahl habe – und vor allem Strecken mit Aussicht:

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Und einen Golfplatz hatte ich auch noch nie auf der Strecke 😉

Lehrer!

Seit einem Monat bin ich nun „Lehramtsassessor“, auf den Formularen des Kultusministeriums so fein abkürzt mit „LAss.“. Ich habe also – endlich! – das Zweite Staatsexamen und somit die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien in der Tasche. Wurde auch Zeit, denn: Obwohl ich, abgesehen vom Zivildienst, keine Zeit vergeudet habe, bin ich nun quasi über 20 Jahre kontinuierlich in Schul, Studium und Lehramtsausbildung gewesen. Mit der Urkunde halte ich nun also faktisch meinen ersten und einzigen Berufsabschluss in Händen.

Noch wichtiger: Mit dieser Urkunde (okay, eigentlich erst nur die vorläufige Bescheinigung, so ein offizielles Dokument braucht Zeit) habe ich die ohne Untertreibung schlimmste Zeit meines Lebens hinter mich gebracht: Das Referendariat. Ich werde das an anderer Stelle auswalzen, weil es mich schon noch beschäftigt und immer wieder beschäftigen wird. Eines aber vorweg: Diese Zeit war die Hölle. Aber ich habe nicht eine Sekunde an meinem Berufswunsch und an meiner grundsätzlichen Eignung gezweifelt. Denn: Das Referendariat hat – und ich meine das nicht überheblich und sage das nicht aus persönlicher Betroffenheit – wirklich nicht viel mit dem Beruf zu tun, auf den es vorbereiten soll.

Seit einem Monat bin ich nämlich auch im „echten“ Job angelangt: Ich unterrichte an einer Realschule in Bayern. Und genau davon, aber auch von Filmen, Büchern, Spielen, Bergen, Gedanken und Politik wird dieser Blog in Zukunft handeln.